medico international

11.05.2012 10:30-17:30 Uhr: Frankfurt/Main

medico-Stiftungssymposium: Das Unbehagen in der Globalisierung

Bürgerhaus Saalbau Gutleut
Rottweiler Str. 32
60327 Frankfurt

Ein Austausch über die Ursachen psychischen Leids und emanzipatorisches Handeln

Zu den kaum thematisierten Begleiterscheinungen der ökonomischen Globalisierung gehört die Zunahme von psychischen Erkrankungen. Depression, so belegen es Studien der WHO, hat sich zu einer führenden Weltkrankheit ausgebreitet, die längst auch Afrika, Asien und Lateinamerika erfasst hat. Es scheint, als ob die Deregulierung der politischen und ökonomischen Verhältnisse auch zur Deregulierung dessen geführt hat, was die „psychische Repräsentanz“ der Verhältnisse im Inneren der Menschen genannt wird.

Diesen gesellschaftlichen Ursachen des heutigen seelischen Leidens will das Symposium in seinen globalen Dimensionen mit einer kritischen Bestandsaufnahme nachspüren und die Folgen für eine emanzipatorische Arbeit, wie medico sie zu leisten sucht, erörtern. Dazu gehört auch die Beschäftigung mit der Frage nach der Pathologisierung sozialer Missstände.

Zugleich gilt es über angemessene Formen psychosozialer Unterstützung nachzudenken. Das Symposium geht deshalb der Frage nach, wie Menschen in diesen Verhältnissen Anerkennung, Ermächtigung und Würde zurückgewinnen können.

Die Namen der Referentinnen und Referenten sowie nähere Information zu Zeit und Ablauf finden Sie hier

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