CODEPU leistet Unterstützung für die Überlebenden der Menschenrechtsverletzungen während der Diktatur in Chile, insbesondere für diejenigen, die aufgrund der mangelhaften Aufarbeitung noch keine …
chile
Seit der jahrzehntelange Bürgerkrieg in Guatemala 1996 mit einem Friedensabkommen zu Ende ging, führen die Opfer der staatlichen Gewalt einen langwierigen Kampf um Gerechtigkeit und Aufklärung. medico begleitet diese juristischen Aufklärungsbemühungen, die dazu unumgängliche Selbstorganisation der Betroffenen und die noch immer dringend nötige psychosoziale Hilfe für Angehörige und Überlebende schon seit vielen Jahren. Seit 2010 hat diese Arbeit wieder an Bedeutung gewonnen …
guatemala
ECAP widmet sich seit seiner Gründung 1996 der psychosozialen Arbeit im Rahmen der Aufarbeitung der Diktatur. Ziel ist die Aneignung der Geschichte und die Friedenssicherung in der Post-Konflikt-Situation. Konkret bietet das Team psychosoziale Betreuung für Familienangehörige von Opfern des gewaltsamen Verschwindenlassens und außergerichtlicher Hinrichtungen sowie eine psychosoziale Begleitung für Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Zudem leistet die Organisation Lobby- und Sensibilisierungsarbeit gegenüber nationalen Instanzen …
Der Verein 'Action pour le Changement' (APC) bietet mit mobilen Bibliotheken Kindern und Jugendlichen, die Opfer des Erbebens vom 12. Januar 2010 geworden sind, in den bis heute existierenden Camps die Möglichkeit, eine Auszeit von ihren schwierigen Lebensbedingungen und der Tristesse des Lageralltags zu finden. …
haiti
Über den deutschen Projektträger Haukari e.V. unterstützt medico international die Arbeit von Khanzad im Norden des Irak. Mittelpunkt der Aktivitäten von KHANZAD ist das 1996 als Begegnungs- und Bildungsstätte gegründete soziale und kulturelle Frauenzentrum in Sulaimania. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung vor allem von Frauen und Jugendlichen in Krisen-und Gewaltsituationen, sowie gegenüber häuslicher Gewalt und Praktiken der Genitalverstümmelung. Ein weiterer Arbeitsbereich ist die Versorgung und psychosoziale Betreuung von inhaftierten Jugendlichen, Fortbildungen des Gefängnispersonals im Umgang mit Konflikten und Depression unter den Jugendlichen sowie die Arbeit mit den Angehörigen der Inhaftierten. Darüber hinaus macht KHANZAD Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit zur Situation von Frauen und den Umgang mit Gewalt …
irak
Neben einer Telefon-Hotline eröffnet der medico-Partner Helem das erste offiziell anerkannte Beratungszentrum zu allen Fragen psychosozialer und sexueller Gesundheit für Lesben, Schwule und Bisexuelle im gesamten arabischen Raum. …
libanon
Die militärische Zuspitzung der politischen Krise in Mali und die Machtübernahme radikalreligiöser islamistischer Milizen im Norden Malis hat unter der Zivilbevölkerung eine Fluchtwelle ausgelöst. Dem malischen medico-Partner AME liegen zahlreiche Berichte von Vergewaltigungen als Kriegswaffe vor. Unsere Partner helfen nun in Bamako betroffenen Mädchen und Frauen, das Erlebte zu verarbeiten und durch die Bereitstellung wichtiger Soforthilfen ein wenig Sicherheit und Ruhe zu verschaffen. …
mali
Die Association Malienne des Expulsés (AME) ist eine seit 1996 bestehende Selbsthilfeorganisation von und für abgeschobene Migrant_innen in Bamako. Die Organisation kümmert sich vorrangig um Abgeschobene und Abgewiesene u.a. aus Europa, dem Maghreb etc., die am Flughafen von Bamako, an der algerisch-malischen oder der mauretanisch-malischen Grenze ankommen. Sie leistet medizinische Nothilfe, aber auch psychosoziale und juristische Beratung, Gesundheitshilfe, arbeitet an einkommensschaffenden Maßnahmen und gewährleistet Aufklärung über das EU-Grenzregime …
MMM ist eine mexikanische Gruppe, die sich für die Rechte von Migrant_innen einsetzt. Während zunächst mexikanische Migrant_innen in den USA im Fokus der Gruppe standen, zentriert sich die Arbeit …
mexiko
Nicaragua: In Palmerita haben die meisten Bewohner ihr Land verkauft. Ein Interview mit Dieter Müller, Repräsentant von medico in Zentralamerika. …
nicaragua
Die jüngere Geschichte Nicaraguas ist komplex und durchzogen von einer Vielzahl politischer, sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Verwerfungen, geprägt von Kriegen, Diktaturen, Revolutionen, Naturkatastrophen, Migration und Exil, sexuellem Mißbrauch und Vielem mehr. Diese psychosozialen Wunden sind bei der Mehrheit der NicaraguanerInnen nicht geheilt. …
Das CEAV entstand in den 1980ern als eine Art Think Tank der befreiungstheologischen Bewegung. Vor dem Hintergrund der gewaltvollen Vergangenheit Nicaraguas, welche sich in Form multidimensionaler psychosozialer Wunden in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat, begreift das Zentrum psychosoziale Arbeit als wesentliches Werkzeug für die Entwicklung des Landes. Das von medico international geförderte Projekt richtet sich an Jugendliche. Hier sollen die Fähigkeiten von jugendlichen Vertreter_innen von lokalen Organisationen, vermittelt über einen psychosozialen Ansatz, gestärkt werden und so die notwendige soziale Transformation gefördert werden …
Dürre Zahlen eines Sachberichts über die Ergebnisse von 2007: 60 Familien identifizieren sich weitgehend mit den Projektzielen, 25 nur mit einzelnen Komponenten, 65 Familien sperren sich. Die Rede …
Das Freiheitstheater nutzt Theater als eine Waffe zum Erreichen von sozialer und politischer Veränderung. Den BewohnerInnen des Flüchtlingslagers Jenin in der Westbank werden unterschiedliche Möglichkeiten eröffnet, eigene Fähigkeiten zu entfalten und das Selbstvertrauen aufzubauen, das sie brauchen, um ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wird ein geschützter Raum geschaffen, in dem sich Phantasien entwickeln und andere Realitäten vorgestellt werden können …
israel/palästina
Das Feld der Aktivitäten, die die gemeindeorientierte "Culture and Free Thought Association" (CFTA) bereitstellt, reicht von Gesundheitszentren über Kulturzentren für Kinder und Jugendliche bis hin zu Büchereien und einem Kreditzentrum für Frauen. Mit ihrer Arbeit bietet CFTA Frauen, die sich in der patriarchalen Gesellschaft in Gaza oftmals nicht gut bewegen können, einen Raum sich auszutauschen und Probleme, z.B. im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt, mit professioneller Hilfe zu bearbeiten. medico international unterstützt CFTA bei ihrer medizinischen und psychosozialen Kampagne zur Frühdiagnose von Brustkrebs …
Darüber, in welcher Situation sich aus der EU abgeschobene Menschen nach ihrer erzwungenen Rückkehr in ihren Herkunftsländern befinden, ist häufig wenig bekannt. Das Network of Ex-Asylum Seekers …
sierra leone
In der Amputees Association haben sich jene Menschen zusammengeschlossen, die während des sierra leonischen Bürgerkrieges grausam verstümmelt wurden. Sie organisieren sich unter den widrigsten Bedingungen und fordern von der Regierung und den Diamantenfirmen, die den Krieg mitfinanzierten, Entschädigung und eine Rente, die ihnen ein Leben in Würde ermöglicht …
Sobald die Khulumani Forum Theatre Group ihr Schauspiel im Wartebereich einer Busstation, in einer belebten Straße oder mitten zwischen den Hütten des Johannesburger Armenviertels …
südafrika
Neben der Dokumentation und Öffentlichkeitsarbeit zu Menschenrechtsverletzungen in Simbabwe und verschiedenen Versuchen, diese vor regionale Gerichte zu bringen, hat sich das in Pretoria/Südafrika ansässige ZEF seit 2008 auch mit den xenophoben Ausschreitungen gegen afrikanische Migrant_innen, besonders aus Simbabwe, beschäftigt. Ziel des ZEF ist es zudem, durch die psychosoziale Betreuung von Exil-Simbabwer_innen in Südafrika deren Selbstbewußtsein zu stärken und zur Überwindung erlebter Traumata beizutragen. Durch Vernetzung, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit engagiert sich ZEF sowohl gegen Abschiebungen und repressive Migrationspolitik als auch gegen xenophobe Einstellungen und Verhaltensweisen. …
Luthando, elf Jahre, fehlt in der Schule und kommt nicht zu den Gruppentreffen. Er muss sich um seine sterbende Mutter kümmern. Die Mutter ist an AIDS erkrankt. Als ein Sinani-Mitarbeiter die …
Seit Gründung 1995 hat die südafrikanische Organisation Sinani ein Konzept gemeindeorientierter Arbeit in konfliktgeprägten Regionen entwickelt, das friedensfördernde, ökonomische, gesundheitliche und psychosoziale Maßnahmen nicht nur addiert sondern integriert, um die Gemeinden dabei zu unterstützen, soziale, politische und persönliche Veränderungen umzusetzen. medico international unterstützt deren Arbeit auf verschiedene Weise: über Pilotprojekte mit jungen Männern und Gemeindeführern zur Gewaltprävention, mit psychosozialer Unterstützung für Kinder und Pflegeeltern in von HIV betroffenen Familien, mit der Entwicklung von Fortbildungsprogrammen und mit Menschenrechtsarbeit. …
Auf Veranstaltungen und in Gesprächen werden wir immer wieder gefragt: Wie kommt eine Partnerkooperation zustande? Formal ist das einfach zu erklären. Die südafrikanische Organisation Sinani, …
Die Khulumani Support Group ist eine Selbsthilfeorganisation von Überlebenden und Angehörigen von Menschenrechtsverletzungen während der Apartheid. Mit ihren 60.000 Mitgliedern ist die Organisation mittlerweile zu einer Referenz in Südafrika geworden, wenn es um den Umgang mit den Opfern des Apartheid-Regimes geht. Zum Gruppenalltag gehört die psychosoziale Unterstützung wie die praktische Bewältigung des Alltags. Gleichzeitig kämpfen die Khulumanimitglieder mit Kampagnen und Öffentlichkeitsaktionen für die Aufklärung von ungeklärten Fällen, Strafverfolgung von Tätern sowie Entschädigung und soziale Gerechtigkeit. Vor einem New Yorker Gericht haben sie eine Entschädigungsklage gegen multinationale Konzerne, darunter auch die deutschen Firmen Daimler und Rheinmetall, eingereicht, die von der Apartheid profitierten. Nach jahrelangen Kämpfen und Kampagnen, die auch von medico und anderen internationalen Organisationen unterstützt wurden, haben sie einen ersten Sieg mit einem Entschädigungsangebot von General Motors 2012 errungen …
GALZ setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung diskriminiert wird. Wie anspruchsvoll dieses Ziel ist, zeigt alleine die Tatsache, dass Sex zwischen gleichgeschlechtlichen Partner_innen in Simbabwe immer noch verboten ist. Im Zuge des Reformprozesses, der zu einer neuen Verfassung führen soll, versuchen GALZ dies zu ändern. …
simbabwe
Die Organisation mit ca. 500 Mitgliedern setzt sich seit 1990 für die Rechte von LGBTI people (lesbian, gay, bisexual, trans- and intersex) in Simbabwe ein, die dort einer starken staatlichen und gesellschaftlichen Repression ausgesetzt sind. GALZ bietet seinen Mitgliedern zum einen einen Schutzraum zum Austausch und stellt Infomaterial und Bücher bereit. Zum anderen finden hier von Diskriminierung und Repression aufgrund ihrer sexuellen Identität Betroffene juristische als auch medizinisch-psychologische Hilfe. Zudem engagiert sich GALZ im Bereich des juristisch-politischen Lobbying und der Öffentlichkeitsarbeit. Indem sich GALZ im Rahmen von Menschenrechtsarbeit verortet, setzt sich die Organisation auch innerhalb der Zivilgesellschaft für die Anerkennung von sexuellen Minderheiten ein …
Sierra Leone: In der Diamantenprovinz Kono machen staatliche Gesundheitspolitik und neokoloniale …
El Salvador: Erfolgreiche Verhandlungen mit den Jugendbanden verringern die Gewalt beträchtlich. …
15 Jahre lang durchlebten die kurdischen Anfal-Witwen einen andauernden Ausnahmezustand. Ein Bericht …
Nicaragua: Gemeinwesenarbeit in La Palmerita: Ein zentrales Problem ist die Gewalt …
Als Palästinenserinnen in Israel kämpfen die 'Frauen gegen Gewalt' gegen eine doppelte …
Dokumentarfilme laufen in Deutschland zu nachtschlafender Zeit. In Guatemala, so schreibt der …
Eine Woche nach dem schweren Erdbeben in Chile und wenige Tage vor der Amtseinführung des neue …
Zochrot bedeutet auf hebräisch "sich erinnern". In diesem Sinne setzt sich die israelische …