2003 zog medico auf einer Konferenz in Frankfurt eine erste Bilanz der „Macht und Ohnmacht der Hilfe“. Die Krisen der Globalisierung waren damals schon sichtbar. Und deutlich war auch, dass Entwicklungsbemühungen mehr und mehr in den Sog globaler Sicherheitspolitik geraten würden. Wie unter solchen Umständen der Raum für selbstbestimmte Veränderungen, für „Inseln der Vernunft“ zu verteidigen sei, das beschäftigte uns damals …
… und nun erneut. Mit Blick auf die skandalösen Verhältnisse im heutigen Sri Lanka, vor dem Ende der „zivilmilitärischen Kooperation“ in Afghanistan und unter dem Eindruck von Soldaten als Katastrophenhelfern in Haiti fragt das Stiftungssymposium 2010 noch einmal nach den Chancen eigenständiger Alternativen zu den immer klarer zu Tage tretenden Formen von außen aufgesetzter „internationaler Zwangsverwaltung“. Bleiben noch Zeichen paradoxer Hoffnung?
Hilfsorganisationen als Machtmultiplikatoren?
Intervention als Erfolgsmodell? - Das Minenräumprogramm in Afghanistan
Die Hinterlassenschaften eines „Anti-Terror-Krieges“ ohne jede Rücksicht
Thomas Seibert, medico international / Link: Audio-Mitschnitt 16MB, MP3
Ranjith Henayaka-Lochbihler, International Network of Srilankan Diaspora / Link: Audio-Mitschnitt 15MB, MP3
Von Unabhängigkeit zur UN-Abhängigkeit
Uli Mercker, Lateinamerika-Experte / Link: Vortrag als Text und Link: Audio-Mitschnitt Teil 1 16MB, MP3 und Link: Audio-Mitschnitt Teil 2 18MB, MP3
Katja Maurer, medico international / Link: Audio-Mitschnitt 28MB, MP3
Hilfe zwischen Emanzipation und Intervention in kriegerischen Zeiten
Mit: Thomas Gebauer, Volker Kasch (Entwicklungspol. Beauftragter, Misereor), Conrad Schetter (Zentrum für Entwicklungsforschung, Uni Bonn) / Link: Audio-Mitschnitt 45MB, MP3
