BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:https://www.medico.de/ BEGIN:VEVENT DTSTAMP:20250404T061523Z UID:event2705202567ef78fb395ed0.26252151 DTSTART:20250527T170000Z DTEND:20250527T215959Z LOCATION:NS-Dokumentationszentrum, Max-Mannheimer-Platz 1, 80333 München SUMMARY:Bewegungsfreiheit im Spiegel der Geschichte DESCRIPTION:Geschlossene Grenzen kosten Menschen das Leben. Damals wie heute. Das Asylrecht im Grundgesetz und die Genfer Flüchtlingskonvention verkörpern bis heute die Lehre aus den Verbrechen der deutschen Vergangenheit\, indem sie den Kampf um Bewegungsfreiheit als Norm in nationales und internationales Recht überführt haben. Die Erinnerung an die damalige – viel zu oft verhinderte – Flucht spiegelt sich auch im täglichen Ringen zahlreicher migrantischer Selbstorganisationen für das Recht\, zu bleiben und zu gehen\, wider. Dennoch gerät all dies in den letzten Jahren unter erheblichen politischen Druck. Mittlerweile werden Migration und Flucht zum Problem aller Probleme stilisiert und jegliches Unheil in diesem Land ethnisiert.\nDass es in Vergangenheit und Gegenwart auch anders ging und geht\, wollen Ernst Grube und Şeyda Kurt in ihrem Gespräch zeigen. Grube\, selbst im nationalsozialistischen Deutschland verfolgt\, engagiert sich seit Jahrzehnten für die Rechte von Geflüchteten. Kurt\, (Enkel-)Kind von Arbeitsmigrant:innen\, setzt sich in ihren Schriften auch für Bewegungsfreiheit ein. Denn „Migration wird es immer geben. Jede\, die geblieben ist\, hat sich mal bewegt. Jede\, die sich bewegt\, ist mal geblieben.“\nDer Fonds für Bewegungsfreiheit von medico international setzt sich für Geflüchtete ein\, die an den Außengrenzen Europas kriminalisiert werden. END:VEVENT END:VCALENDAR